Francis Giauque

«Nachtbraut»

Prosa und Gedichte, aus dem Französischen von Christoph Ferber und Barbara Traber

Ein Theaterprojekt, basierend auf der von Charles Linsmayer edierten deutschsprachigen Erstausgabe von Francis Giauques Œuvre in: «Die Glut der Schwermut im Schattenraum der Nacht».

Uraufführung am 8. Februar 2020, 20 Uhr

Bühnenfassung und Regie: Markus Keller

Es spielen:
Fabian Guggisberg
Mia Lüscher

Das Stück

Nacht in einer spanischen Stadt. Eine Frau, Anna, und ein Mann, Philippe, treffen sich zufällig, sie lieben sich, trennen sich, treffen sich wieder, aber das Unglücklichsein ist stärker als die Kraft der Liebe. Philippe muss schliesslich sein Leben in einer psychiatrischen Klinik verbringen. Er schreibt Briefe und Gedichte, aber die Erinnerung an Anna, die ihn Nacht für Nacht heimsucht, lässt ihn nicht los und schnürt ihm, während die Verzweiflung immer grösser wird und die Klinik sich als Hölle erweist, mehr und mehr die Luft ab.   

Reservation und Vorverkauf : 031 382 72 72 oder info@dastheater-effingerstr.ch

Preis 1. Kategorie  CHF  25,-                       
Preis 2. Kategorie  CHF  20,-                       
Preis 3. Kategorie  CHF  15,-

Der Autor

Francis Giauque, geboren am 31.März 1934 in Prêles, Berner Jura. Handelsschule in Neuchâtel, Arbeit als Buchhändler und Korrektor in Lausanne. 1958 drei Monate Französischlehrer in Barcelona. Litt seit 1953 an einer unheilbaren Hautkrankheit. 1956-1959: Freundschaft mit der Künstlerin Emilienne Farny (1938-2014). Ab 1959 mehrfach in psychiatrischen Kliniken, mehrere Selbstmordversuche, bei denen er von seiner Mutter gerettet wurde. Schrieb früh Gedichte, vernichtete vieles. Zwei Gedichtveröffentlichung 1959 und 1962. Völlige Verzweiflung nach dem Tod der Mutter 1964. 13. Mai 1965: Giauque wird tot wird aus dem Neuenburgersee geborgen.

«Die Glut der Schwermut im Schattenraum der Nacht» enthält neben der Übersetzung von Giauques Lyrik und Prosa eine Biographie des Autors, verfasst von Charles Linsmayer. Reprinted by Huber Nr. 37, Verlag Th. Gut, Zürich 2019.