Willkommen

28. Oktober - 24. November 2017

von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Schweizer Erstaufführung

Ob WG-Erfahrung oder nicht: Ein Stück mit hohem Unterhaltungswert.  


Nach einem WG-Abendessen lässt Benny die Bombe platzen. Er verkündet seinen vier Mitbewohnern, dass er für ein Jahr als Gastdozent nach New York geht und während dieser Zeit sein Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung stellen will.
Schnell nimmt das Gedankenkarussell Fahrt auf. Fotografin Sophie wittert ein Flüchtlingsprojekt, das sie als künstlerische Fotodokumentation verwerten kann. Jung-Banker Jonas fürchtet um seine wichtigen Ruhephasen. Feministin Doro ist entsetzt und macht keinen Hehl daraus, dass sie arabische Männer nicht ausstehen kann.
Plötzlich überrascht Anna die Gruppe mit der Neuigkeit, dass sie schwanger ist. Sie spekuliert darauf, dass ihr neuer Freund Achmed in die WG einziehen kann. Als dieser noch vorbeikommt, entwickelt sich die Diskussion in eine ganz neue Richtung.

Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren. Nach dem Studium der Germanistik sowie einer Ausbildung zum Schauspieler arbeitet er seit 1996 als freiberuflicher Dramatiker.
Sarah Nemitz stammt aus dem Rheinland, wo sie Tanz, Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studiert hat.
Seit 2001 verbindet das Ehepaar eine enge und sehr erfolgreiche Zusammenarbeit: Sie sind zurzeit Deutschlands meistgespielte zeitgenössische Theaterautoren.

Inszenierung:
​Stefan Meier

Besetzung:
Sophie Sinikka Schubert
Doro Lilian Fritz
Anna Julia Sewing
Benny Benjamin Morik
Jonas Florian Hackspiel
Achmed Aaron Frederik Defant
Stimme Skype-Anruf  Horst Krebs
(Vater Sophie)

Echos

30.10.2017, Der Bund, Milena Krstic

"«Willkommen» bringt in eineinhalb Stunden die Befindlichkeiten der Privilegierten auf den Punkt."

30.10.2017, Seniorweb, Fritz Vollenweider

Gegenwartsdramatik der wirkungsvollsten Sorte. Schlummernde Gesellschaftsprobleme als Lehrstück unterhaltsam aufgezeigt. Von einem Ensemble, das restlos begeistert.

1.11.2017, Berner Zeitung, Marina Bolzli

Es ist ein fulminanter Auftritt in ­Bikerjacke und mit Fussballerfrisur. Achmed (Aaron Frederik Defant) ist cool und schlagfertig. (…) Spielerisch entwaffnet er die festgefahrenen Mittdreissiger in der WG. Einen nach dem anderen. Bis der Alltagsrassismus auch mit ihm durchgeht.

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